Akkordgriff A-Moll

Gitarrengriff A-Moll (Am, A minor)Der A-Moll Akkord besteht aus dem Ton A, geht mit einer kleinen Terz zum C als nächsten Ton und von dort aus mit einer großen Terz zum E. Während die Quinte im Vergleich zum A-Dur gleich bleibt, wird die erste Terz um einen Halbton vermindert.

Wenn der Akkord in der offenen Lage über 5 Saiten gespielt wird, stimmt die Reihenfolge der Töne nicht mit dem Akkord überein: Der Gitarrengriff für A-Moll (Am) in der offenen Lage besteht aus A - E - A - C - E. Die tiefe E-Saite würde zwar theoretisch passen, aber das tiefe E würde den Akkord zu stark auf E betonen und damit klingt der Akkord nur noch daneben. Um den Akkord vollständig und in der richtigen Schichtung zu spielen, reicht es aus die drei höheren Saiten ( G-, H- und e-Saite) anzuschlagen.

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Squier '96 Affinity Stratocaster

Squier Affinity Stratocaster by Fender 1996
Meine Stratocaster habe ich nach meinem Ausflug zu E-Bass gekauft: Viel Geld wollte ich nicht ausgeben und im lokalen Musikgeschäft war die Squier die einzige Gitarre die in mein Budget passte. Ohne eigene Gitarren-Erfahrung fand ich die Gitarre damals ok, ein Hartschalenkoffer und ein Gitarrengurt vervollständigten meinen Einkauf.

Die Seriennummer meiner Strat beginnt mit YN6: Die Gitarre wurde 1996 von Yako in Taiwan hergestellt und damals von mir in Deutschland neu gekauft. Der Body besteht nicht aus einem Stück, sondern ist aus mehreren Stücken verleimt. Eine Naht ist gut zu erkennen, links neben der Brücke paßt die Maserung des Holzes nicht.

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Playback für Solo-Übungen

Gitarre: Spieler übt SolospielBisher habe ich meine eigene Begleitung mit dem Kassettenrecorder aufgenommen und dazu dann Tonleitern und das Improvisieren geübt. Die Aufnahmen mit dem Kassettenrecorder sind meistenteils grausig und das hat zwei Gründe:

  1. Die Aufnahme mit dem internen Mikrofon auf eine gerade mal 10 Jahre alte Kassette kann keine wirklich gute Aufnahme ergeben. Die Aufnahme rauscht stark und ist deutlich verzerrt.

  2. Meine Rhythmus-Begleitung läßt deutlich zu wünschen übrig.


Um beim Solospiel nicht gleich durch mein Playback gefrustet zu werden, habe ich mir im Internet eine Playback-Maschine gesucht und Jamcenter.com gefunden:

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Cooles Konzert: Fantastic Boogaloo Kings

Bereits am 6. Juni gab es hier im Landwirtschaftmuseum in Rommerskirchen Sinsteden das 6. Blues- und Rockfestival "Going to my Hometown". Nicht nur cool, ein eiskaltes Konzert!

Fantastic Boogaloo Kings - Goin to my hometown, Sinsteden 2009Ausgerechnet dieser Tag sollte der kälteste Tag der ganzen Woche werden. Bei 13 Grad Tageshöchsttemperatur ist ein Open-Air Konzert in den Abendstunden kein Spaß. Glücklicherweise war die Bühne überdacht und der größere Teil des Zuschauerbereichs in einer Remise untergebracht, so dass keiner im Regen stehen blieb. Ich hätte nicht geglaubt, im Juni noch einmal Glühwein zu trinken.

Der zweite Band waren, die mir bis dahin unbekannten, Fantastic Boogaloo Kings. Vier ältere Herren, die ihr neues Album dabei hatten und es so richtig abgehen ließen. Wenn Sänger Mello Yellow nicht gerade die Mundharmonika spielte, tönte Stimme wie ein Reibeisen über den Platz. Martin (Professor) Czemmel überzeugte an der Gitarre und Colin "The Highlander" Jamison lieferte eine fantastische Show am Schlagzeug.

Mein persönliches Highlight an diesem Abend war das Bass-Solo von Andrea Tognoli. Der Bassist der Fantastic Boogaloo Kings spielte auf seinem 5-Saiter ein regelrechtes Gitarrensolo. Der Bassist der nächsten Band konnte dem Italiener nicht einmal annähernd das Wasser reichen.

Ich hab jetzt eine CD mehr im Regal, frisch gekauft aus dem Koffer von Mello Yellow.

Legato - Hammer-On

Hammer-On: Legato Spieltechnik für E-GitarreIm Moment beginne ich mit meinen ersten Schritten in der Legato Spieltechnik auf der E-Gitarre.
Legato bedeutet im italienischen "gebunden" Die Anweisung legato in einer Notenfolge gibt an, daß die Töne ohne Unterbrechungen in der Melodiefolge gespielt werden sollen. Bei der Gitarre heißt das ganze dann Pull-Off (Abzugbindung) und Hammer-On (Aufschlagbindung).

Mit dem Hammer-On komme ich bereits einigermaßen zurecht: Der erste Ton wird mit dem Zeigefinger an einem Bund gehalten, der zweite Finger hämmert den nächsten Ton ein paar Bünde höher aufs Griffbrett. Allerdings klappt das nicht jedes Mal, der Finger muß eine bestimmte Haltung beim Aufschlag haben um einen sauberen Ton anzuschlagen.

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Akkordgriff H-Dur

H-Dur Akkord für Gitarre, Barré A-Form
Der H-Dur Dreiklang wird gebildet aus dem Ton H, einer großen Terz zum D# (Dis) und einer kleinen Terz zum C# (Cis). Die Note H heißt im englischen B, der Akkord heißt damit überall außerhalb des deutschen Sprachraums B-Dur.

Der Gitarrenakkord setzt sich zusammen aus H - F# - H - D# - F#. Die tiefe E-Saite wird nicht gespielt. Mit dem Zeigerfinger wird im zweiten Bund ein Barré gesetzt, Mittelfinger, Ringfinger und kleiner Finger greifen jeweils im 4. Bund. Bei drei Fingern nebeneinander in einem Bund bleibt für kräftige Finger nur wenig Raum.

Mit Sicherheit gibt es noch weitere, einfachere Griffe als der hier vorgestellte, es lohnt sich dennoch den Griff zu beherrschen: Der Barré-Griff in der A-Form kann zumindest bis zum 5. oder 6. Bund verschoben werden und deckt damit die Akkorde von A#-Dur bis D#-Dur ab. In den höheren Bünden wird es dann langsam zu eng für 3 Finger nebeneinander im selben Bund.

Für mich ist der Griff in der A-Barré-Form ziemlich schwierig, besonders die D-Saite und die hohe E-Saite neigen bei mir zum scheppern oder sie klingen nur dumpf. Beim üben achte ich besonders auf die folgenden Punkte: "Akkordgriff H-Dur" vollständig lesen