Triolen und Achtel

Angeregt durch die Fingerübungen der letzten Wochen habe ich mir eine eigene chromatische Übung zum Thema Triolen zugelegt.

In vielen Licks werden die gleichmäßigen Viertel oder Achtel durch eingestreute Triolen aufgelockert. Da ich sowieso Probleme mit wechselnden Notenwerten und Klopfübungen habe, hatte ich zumindest anfangs ein ziemlichen Respekt vor Triolen.

Die Übung sieht so aus:


Begonnen wird auf der tiefen E-Saite mit zwei Achteln auf dem ersten und dritten Bund, dann auf die A-Saite mit einer Achtel-Triole im ersten, zweiten und dritten Bund. Weiter geht es mit zwei Achteln auf der D-Saite im ersten und dritten Bund und auf der G-Saite wieder eine Triole. Das ganze nochmal auf der H- und E-Saite. Bisher habe ich mit Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger der linken Hand gegriffen.

Zurück geht es einen Bund höher: Auf der hohen E-Saite mit zwei Achteln und dem kleinen Finger im vierten Bund und dem Mittelfinger im zweiten Bund. Als nächstes eine Triole auf der H-Saite mit viertem, drittem und zweitem Bund. Weiter im Wechsel bis zur tiefen E-Saite, dann wird die Hand um zwei Bünde verschoben und weiter geht es ab dem dritten Bund. Das Auf und Ab wird bis zum 12. Bund wiederholt.

Ich setze bewußt den kleinen Finger beim Weg zurück ein: Man könnte auch mit den ersten drei Fingern auskommen, aber der kleine Finger war anfangs eine meiner Schwachstellen. Wenn der Kleine nicht trainiert wird, führt er ein ziemliches Eigenleben.

Ich übe mit Metronom bei 60 bis 72 bpm mit Tick auf jedem Viertel. Das Tempo mag zwar langsam erscheinen, aber das lässt sich beliebig steigern. Mir reicht das Tempo um ein Gefühl für den Wechsel zwischen geraden Achteln und Triolen zu bekommen.

Für die Nutzer von Tuxguitar gibt es hier noch einmal die ganze Übung als Datei:

TriolenundAchtel.tg

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