Schmerzende Fingerkuppen? Was läuft falsch?

Spieltechnik GriffNach mehr als einem Jahr intensivem Gitarren-Üben sollte sich eigentlich die linke Hand langsam an das Greifen gewöhnt haben. Mittlerweile hat sich eine Hornhaut gebildet, trotzdem habe ich bei neuen Techniken oder schnellen Übungen regelmäßig wieder schmerzende Fingerkuppen.

Was läuft falsch?

Zunächst erwische ich mich immer wieder dabei, daß ich bei schwierigen Stellen verkrampfe und zu fest greife. "Schmerzende Fingerkuppen? Was läuft falsch?" vollständig lesen

Schnelle Phrase, ungewollte Töne?

Hammer-On und Pull-Off Phrase
In meinem Lehrbuch stehen heute Speedübungen für das nächste Solo auf dem Programm. Es geht dabei um eine 4-Ton-Phrase in der auf der H-Saite mit Hammer-On und Pull-Off. Eigentlich geht es dabei um die Geschwindigkeit und das Picking, was mittlerweile recht gut funktioniert.

Allerdings klingt das ganze nicht wirklich gut. Der letzte Ton liegt auf der G-Saite, ich setze den Finger dort kurz auf, nehme ihn wieder weg und bekomme sofort ein Nebengeräusch.

"Schnelle Phrase, ungewollte Töne?" vollständig lesen

A Moll Pentatonik und Triolen

Da chromatisches Üben von Triolen und Achteln doch ein wenig praxisfremd ist, habe ich mir eine neue Übung erdacht:

Sie beginnt mit 2 Achteln auf der E-Saite und geht dann mit einer Triole auf A-Saite und D-Saite weiter. Da in einer Pentatonischen Tonleiter meist nur zwei Töne auf eine Saite liegen, liegt ein Saitenwechsel in der Triole. Das ganze wird jeweils um eine Saite verschoben und geht bis auf die hohe E-Saite weiter. Das sieht dann so aus:
Übung aufwärts

Anschließend geht der Weg zurück:

"A Moll Pentatonik und Triolen" vollständig lesen

Bending trainieren

Bending auf der GitarreTrotz aller Übung war mein Gitarrenlehrer mit meinen Bendings nicht wirklich zufrieden. Bei der Erwachsenenbildung kleiden die Lehrer das zwar meist in schöne Worte, das Urteil war aber eindeutig. Das Problem war die richtige Tonhöhe.

Da ich zwischen mehreren Gitarren wechsele (Shorty, Strat und gelegentlich eine Les Paul) kämpfe ich nicht nur mit unterschiedlichen Saiten. Das Üben von Bendings, immer auf ein und derselben Note, verführt mich dazu die Finger nicht mehr abzuheben und so werden meine Bendings nochmal schlampiger. Das Bending einen oder mehrere Bund höher oder tiefer werden so zur Glückssache.

Also habe ich begonnen auf der G-Saite und der H-Saite einmal chromatisch jeden Ton zu benden:

"Bending trainieren" vollständig lesen

Die Anschlagposition bestimmt den Ton

Hand mit Plektrum, E-GitarreEigentlich nichts neues: Je nachdem wo die Saite mit dem Plektrum angeschlagen wird, bekomme ich einmal einen Ton in dem die Höhen überwiegen und einmal einen satten vollen Ton mit reichlich Bässen. Probiert es aus:

Nahe an der Brücke angeschlagen fehlen die unteren Mitten und Bässe: Je näher das Plektrum die Saite an der Brücke anschlägt, um so dünner wird der Ton. Direkt an der Brücke bekommt man auch mit einem harten Anschlag nur Höhen, aber fast keine Mitten und Bässe.

Wandert man mit dem Anschlag in Richtung Griffbrett oder sogar über das Griffbrett, bekommt der Ton einen warmen Klang. Mitten und Bässe kommen hinzu.

Mit einem kleinen Ausflug in die Physik, wird der Grund dafür klar.

"Die Anschlagposition bestimmt den Ton" vollständig lesen

Bending: Nebengeräusche dämpfen

Bending auf der E-GitarreWenn Beim Bending die Saite losgelassen wird, kann das ganze unschöne Geräusche produzieren. Dabei ist es selten die gezogene Saite, die den Ärger verursacht. Beim Bending wirst Du andere Saiten zur Seite drücken und die entwickeln dabei ein reges Eigenleben.

Beim Bending um einen Ganzton benutze ich immer zwei Finger. Der Ringfinger schiebt die Saite die den Ton erzeugen soll und der Mittelfinger unterstützt und räumt weitere Saiten aus dem Weg.

Eine beliebte Quelle für Nebengeräusche sind die benachbarten Saiten: "Bending: Nebengeräusche dämpfen" vollständig lesen

Bending: Den richtigen Ton erwischen

Im Moment beschäftige ich mich intensiv mit dem Bending um einen ganzen Ton oder 2 Bünde. Hier geht es nun um die richtige Tonhöhe.
Mein Gitarrenlehrer hat das Bending einmal mit dem Spielen einer Geige verglichen: Es klingt am Anfang genauso jämmerlich.

Während sonst ein sauber gestimmter Bund für eine festgelegte Tonhöhe sorgt, ist jetzt auf einmal alles variabel: Es gibt keine festen Positionen mehr, Saitendicke, Griffposition am Hals und der Druck auf die Saiten – alles bestimmt irgendwie die Tonhöhe. Zudem musst Du selber hören und entscheiden, ob der Ton stimmt.

Hier einige Tipps zum Üben der richtigen Tonhöhe: "Bending: Den richtigen Ton erwischen" vollständig lesen