Mech-Bass:



Der mechanische Bass wurde an der Victoria University of Wellington (Neuseeland) gebaut und spielt hier das Thema aus Hysteria von Muse. Die Entwickler sind James McVay, D.A. Carnegie (School of Engineering), J.W. Murphy und A. Kapur (New Zealand School of Music) im Rahmen einer Studienarbeit.

Der Ton ist ganz passabel für einen E-Bass mit Plektrum und der Robby nutzt alle Techniken eines echten Bassisten: Die Seiten werden durch einen Plexiglasbügel anstelle der Frets verkürzt, um ein Nachschwingen zu verhindern wird auf die Saite ein Dämpfer aufgelegt und eine Trommel mit Plektren sorgt für einen gleichmäßigen Abschlag. Da jede Saite ein eigenes Instrument mit Midi-Steuerung darstellt, ist auch eine konfiguration als 5- oder 6-Saiter denkbar.

Im Moment ist das ganze ein Studienobjekt, aber bereits jetzt wäre ein Studioeinsatz denkbar: Natürliche Tonerzeugung mit elektrischen Tonabnehmern über eine Midi-Steuerung. Allerdings müßte der Mechbass zur Zeit in einem eigenen Raum stehen, da die mechanischen Geräusche eine Mikrofonaufnahme im selben Raum verderben würden.

Leider sind mal wieder nicht alle Videos im Youtube-Kanal von James McVay für deutsche Ohren bestimmt. Sch... Gema.

via Heise.

Darf ein Bass an den Gitarrenverstärker?

Gitarrenkombo als BassverstärkerDarf ich einen E-Bass am Gitarrenverstärker betreiben? Manch einer warnt davor, andere machen sich keine Sorgen. Was sind die Hintergründe?

Zunächst einmal: Historisch ist der Vox AC30 eigentlich als Bassverstärker geplant worden. Die Bassisten der damaligen Zeit waren gegenüber anderen Bandmitgliedern zu leise geworden und so wurden immer stärkere Verstärker für die Bassisten aufgelegt. Wohin das führt scheint heute klar: Der Vox AC30 ist nur noch als Gitarrenverstärker bekannt und Bassisten schleppen sich mit 250 Watt-Monstern ab.

Bassisten bevorzugen einen klaren Ton, benötigen deshalb eine hohe Leistung ohne das der Verstärker übersteuert. E-Gitarristen übersteuern gern den Verstärker und sorgen daher auch mit kleinen Röhrenverstärkern für eine (unerträgliche?) Lautstärke. Der AC30 liefert ohne Übersteuern eine gute Leistung und wird an der E-Gitarre zur Allzweckwaffe. Wenden wir den Blick in eine andere Richtung:

Für ein paar Euro gibt es bereits Transistorverstärker, die als Übungskombo für die Gitarre taugen. Für Bass-Übungen im Wohnzimmer sollten diese kleinen Biester eigentlich auch taugen. Spielt Ihr auch Bass und Gitarre? Dann bietet es sich an einmal einen Blick auf den Gitarrenkombo zu werfen, denn die billigen kleinen Bassverstärker unterscheiden sich offensichtlich nur wenig von Gitarrenkombos. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied:
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