Preamp oder Taschenverstärker? Harley Benton GP-100 alias nuX PG1

Harley Benton GP-100 oder nuX PG-1 Portable Guitar FXBereits im Spät-Herbst des letzten Jahres kam mit dem Harley Benton GP-100 ein kleiner roter Gitarren-Preamp ins Haus. Mit Kopfhörerverstärker, digitalen Effekten, Eingang für MP3-Player, Metronom und Stimmgerät bekommt man für 35 Euro einen guten Gegenwert, die Bezeichnung Preamp stapelt deutlich zu tief.

Er ähnelt zwar dem Line-6 Pocket POD, arbeitet aber völlig anders. Wo beim POD ein kleiner, konfigurierbarer Computer mit USB-Schnittstelle am Werk ist, arbeitet beim Harley Benton GP-100 ein analoger Vorverstärker mit 6 vorgegebenen digitalen Effekten. Der chinesische Hersteller nennt es deshalb auch Portable Guitar EFX.

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Tuxguitar: Ukulele stimmen

TuxguitarEin Stimmgerät für eine Ukulele bekommt man in Deutschland fast nur über einen Internet-Versender, die üblichen Stimmgeräte aus den Musikgeschäften meiner Umgebung können meist nur Gitarre und Bass in der Normalstimmung automatisch verarbeiten. Wer also eine Ukulele ohne Stimmgerät geschenkt bekommt, steht zunächst vor dem Problem diese einmal vernünftig zu stimmen. Oft liegt eine CD mit Referenztönen bei, die aber bereits etwas Übung und ein gutes Gehör erfordert.

Aber auch hier gibt es eine Hilfe: Tuxguitar bietet einen sehr guten chromatischen Tuner für Saiteninstrumente aller Art. Im Menue heißt das Tool zwar Guitar Tuner, aber das soll uns nicht weiter stören. Es funktioniert über den Line-In oder das eingebaute Mikrofon Deines Computers.

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Ukulele: Dur-Akkord mit doppelter Terz

Ukulele: F-Dur Griff für die offene LageMit diesem zweiten hier vorgestellten Dur-Akkord kann man auf der Ukulele die restlichen noch fehlenden Dur-Akkorde abbilden. In diesem Griff, der in der offenen Lage ein F-Dur ist, wird die Terz verdoppelt. Der Ton kommt hier exact 2 Mal vor.

Mit den Tönen A, C, dem Grundton F und einem weiteren A ergibt sich der F-Dur-Akkord in einer Umkehrung. Der tiefste Ton ist die Quinte (C), nächst höher liegt der Grundton (F), darüber kommt die Terz (hier ein A). Es würde ausreichen die höheren 3 Saiten anzuschlagen. Wenn man zu hart in die Saiten greift, klingt es sehr nach der Terz, was dem Ganzen aber auch seinen Reiz gibt.

Auch aus diesem Griff läßt sich leicht ein verschiebbarer Akkord formen:

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Blues am Samstag: Memo Gonzales & The Bluescasters

Und zwar in der Power-Blues Reihe am Samstag dem 5.2.2011 im Landwirtschaftsmuseum in Rommerskirchen Sinsteden. Hier ein Vorgeschmack:



Seit Mitte der 90er Jahre sind Memo Gonzalez & The Bluescasters gemeinsam unterwegs und präsentieren bei ihren energiegeladenen Auftritten eine hochexplosive und schweißtreibende Mischung aus Blues, Swing und Rock'n'Roll. Das Quartett um den aus Dallas/Texas stammenden XXL-Frontmann und Harmonica-Champion zählt längst zu den meistgefragten Bluesbands Europas. Bei unzähligen Auftritten in Clubs und auf internationalen Festivals haben sich Memo Gonzalez & The Bluescasters eine begeisternde Souveränität erspielt, mitreißend festgehalten auf ihrer CD "Live in the UK". Das bei dem renommierten Label CrossCut Records erschienene Album wurde während einer England-Tournee aufgenommen und belegt eindrucksvoll, dass Memo und seine Mitstreiter zu Recht als eine erstklassige Live-Band gehandelt werden und trotz ihres respektvollen Umgangs mit den Ursprüngen des Blues mit beiden Beinen in den Gegenwart stehen.

Besetzung:
Memo Gonzalez - vocals & harmonica
Josh Fulero - guitar
Erkan Özdemir - bass
Boyd Small - drums
(www.memogonzalez.com)

Am 5.2.2010, 19:00h
Kreiskulturzentrum Sinsteden
Grevenbroicher Straße 29
41569 Rommerskirchen (Sinsteden)
Einlass ab 18:00h, Eintritt 6,- Euro, nur Abendkasse.

Ukulele: Dur-Akkord mit Oktave

C-Dur in der offenen Lage auf der UkuleleBeim Einstieg in das Spiel mit der Ukulele geht es, wie bei der Gitarre, am Anfang zunächst um das Akkordspiel zur Begleitung. Als Einstieg möchte ich hier die erste Form der Dur-Akkorde für die Ukulele in der C-Stimmung (GCEA) zeigen.

Der einfachste Vertreter dieser Art ist der C-Dur Akkord. Man braucht eigentlich nur einen Finger in den dritten Bund der A-Saite (höchste Saite, an der unteren Seite des Griffbretts) setzen, im Grunde reicht der Zeigefinger. Du solltest aber hier gleich den Ringfinger benutzen, denn beim Spiel in der offenen Lage ist der Ringfinger der Zuständige für den dritten Bund.

Der Akkord besteht (von der 4. zur 1.Saite ) aus dem G - C - E - C. Der Akkord ist nach Tonhöhen gestapelt C ist der tiefste Ton und Grundton, danach kommt mit E die Terz und mit G die Quinte. Den Abschluss bildet wieder der Grundton C, eine Oktave höher gespielt.

Mit wenig Aufwand läßt sich daraus ein einfacher, verschiebbarer Barré-Akkord in der C-Form bilden:

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