Tuxguitar 1.1 für Mac

Hinweis für Benutzer von Tuxguitar 1.0 für MacOS X:

Die Version 1.0 hat Schwierigkeiten .tg-Dateien der Nachfolgerversionen einzulesen. Wenn Dateien mit Tuxguitar 1.1 erstellt wurden, gibt Tuxguitar 1.0 für Mac den Fehler "Datei nicht lesbar" aus. In der aktuellen Version 1.1 für Mac ist dieser Fehler behoben.

Ich hab nicht alle Versionen auf meinen Rechnern gleich gehalten (Mac, Linux und Windows), sondern Linux vor ein paar Wochen zuerst aktualisiert. Dadurch konnte ich Dateien, die unter Tuxguitar 1.1 (Linux) erzeugt wurden, nicht mehr auf dem Mac öffnen. Da ich die Dateien auch hier veröffentlicht habe, könnten auch einige Leser betroffen sein.

Die aktuellen Versionen gibt es im Downloadbereich der Tuxguitar-Homepage.

Metronome für MacOS X

Metronome, geschrieben von Ron Fleckner, ist eine kleine Applikation für MacOS X.

Ich habe Metronome bereits eine ganze Weile eingesetzt ohne zu ahnen, welche Funktionen dieses Freeware-Tool mitbringt. Denn "klein" beschreibt nur die Dateigröße, Metronome steckt voller sinnvoller Erweiterungen.

Das kleine Hauptfenster ermöglicht die Einstellung des Tempos und des Taktes. Das Tempo kann direkt eingegeben werden, mit einem Schieber oder den "+" und "-"-Schaltflächen eingestellt werden. Die Beschränkung auf traditionelle Tempi verringert die Auswahlmöglichkeit, ähnlich den Rasten auf einem mechanischen Metronom.

Aber Metronome bietet noch wesentlich mehr:
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Bending trainieren

Bending auf der GitarreTrotz aller Übung war mein Gitarrenlehrer mit meinen Bendings nicht wirklich zufrieden. Bei der Erwachsenenbildung kleiden die Lehrer das zwar meist in schöne Worte, das Urteil war aber eindeutig. Das Problem war die richtige Tonhöhe.

Da ich zwischen mehreren Gitarren wechsele (Shorty, Strat und gelegentlich eine Les Paul) kämpfe ich nicht nur mit unterschiedlichen Saiten. Das Üben von Bendings, immer auf ein und derselben Note, verführt mich dazu die Finger nicht mehr abzuheben und so werden meine Bendings nochmal schlampiger. Das Bending einen oder mehrere Bund höher oder tiefer werden so zur Glückssache.

Also habe ich begonnen auf der G-Saite und der H-Saite einmal chromatisch jeden Ton zu benden:

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Fingerübungen

Guitar-HeroWer seine Spielgeschwindigkeit verbessern will, sollte sich nicht nur auf Stücke oder bestimmte Licks konzentrieren. Wer die Finger beweglich halten will, der muß trainieren. Und wer trainieren will, der braucht eine Anleitung zum Üben.

Beim Gitarren-Blog gibt es kostenlose Fingerübungen per Mail.

Die Übungen werden einem einmal pro Woche zugesandt: Die Übung ist jeweils ausführlich beschrieben, mit Noten, Tabulatur, Sinn und Zweck der Übung. Der wöchentliche Versand sorgt dafür, dass man nicht alle Übungen auf einmal ausprobiert oder herunter lädt und dann vergisst.

Für einen Anfänger sind auch die ersten Übungen nicht trivial, die angegebenen Übungsgeschwindigkeiten haben Ihren Sinn. Das Zieltempo läßt auch für Profis noch eine Menge Raum für Verbesserungen.

Gut gemacht Macks!

Tuxguitar als Übungshilfe

Tuxguitar: Pinguin mit AcousticJe mehr ich übe, desto öfter setze ich einen mein Netbook oder einen Laptop mit Tuxguitar als Übungshilfe ein:

Im Gitarrenunterricht arbeite ich mit einem Buch, bei dem die zugehörige CD (oder besser die damals beigefügte Cassette) nicht mehr vorhanden ist. Die Tonbeispiele kann ich mir nur anhören wenn mein Gitarrenlehrer sie mir auf der Gitarre vorspielt.

Leider bin ich nicht so gut im Klopfen und Zählen, ich kann mir den Rhythmus besser einprägen wenn ich einen Riff mehrfach höre. Nach einer Woche üben vom Blatt kann ich zwar die Töne, aber nicht den Rhythmus. An dieser Stelle hilft mir die Software Tuxguitar weiter:

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Die Anschlagposition bestimmt den Ton

Hand mit Plektrum, E-GitarreEigentlich nichts neues: Je nachdem wo die Saite mit dem Plektrum angeschlagen wird, bekomme ich einmal einen Ton in dem die Höhen überwiegen und einmal einen satten vollen Ton mit reichlich Bässen. Probiert es aus:

Nahe an der Brücke angeschlagen fehlen die unteren Mitten und Bässe: Je näher das Plektrum die Saite an der Brücke anschlägt, um so dünner wird der Ton. Direkt an der Brücke bekommt man auch mit einem harten Anschlag nur Höhen, aber fast keine Mitten und Bässe.

Wandert man mit dem Anschlag in Richtung Griffbrett oder sogar über das Griffbrett, bekommt der Ton einen warmen Klang. Mitten und Bässe kommen hinzu.

Mit einem kleinen Ausflug in die Physik, wird der Grund dafür klar.

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Schnarrende Saite auf der Shorty? Hals zu gerade.

Meine Höfner Shorty wurde mit einer sehr flachen Saitenlage und einem fast gerade eingestelltem Hals geliefert. Zwar lassen sich die 24 Bünde damit sehr angenehm spielen, aber besonders die A-Saite machte sich 5. Bund durch unangenehmes Schnarren auf sich Aufmerksam. Durch die fehlende Halsbiegung kam die schwingende A-Saite auf dem nächsten Bund auf, ausgerechnet dieser Bund kam auch noch ein winziges bisschen hoch.

Der Hals der Shorty läßt sich vom Kopf her einstellen:

Hofner Shorty, Tussrod

Zuerst werden die Saiten gelöst. Die mittleren 4 Saiten werden aus der Nuss gehoben und nach außen gelegt. Jetzt können die Schrauben der Abdeckplatte über der Einstellschraube gelöst und die Abdeckplatte kann entfernt werden.
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